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KFZ-Verkehr

Räumliche Verteilung der Einpendler nach Erlangen aus den umliegenden Gemeinden (Stand: 06/2012; große Ansicht per Mausklick)
Räumliche Verteilung der Einpendler nach Erlangen aus den umliegenden Gemeinden (Stand: 06/2012)

Wirtschaftswachstum ist Verkehrswachstum ist Wachstum des Autoverkehrs. Diese vergleichsweise einfache Formel galt in der Vergangenheit deutschlandweit als unbestreitbar. In den letzten Jahren lässt sich jedoch ein anderer Trend beobachten. Eine positive Wirtschaftsentwicklung führt nicht länger zwangsläufig zu einem Anstieg der Kfz-Menge. Der Autoverkehr bleibt konstant, teilweise und v. a. in Städten, ist er sogar leicht rückläufig.

In Erlangen ist das Aufkommen im Kfz-Verkehr seit Mitte der 1970er Jahre sowohl innerhalb der Stadt als auch über die Stadtgrenze hinaus nahezu stetig angestiegen. Davon betroffen waren und sind v. a. die Hauptverkehrsstraßen, die über die Stadtgrenze verlaufen (sog. Außenkordon).

Auch im (Binnen-)Verkehr in Ost-West-Richtung über die drei Regnitzbrücken im Stadtgebiet wurden in der Vergangenheit kontinuierliche Kfz-Zunahmen verzeichnet. Abweichend von der Entwicklung am Außenkordon nimmt der Verkehr dort in den letzten Jahren wieder leicht ab.  

Erste Untersuchungen zum Verkehrsaufkommen in Erlangen zeigen, dass ein Großteil des täglichen Kfz-Verkehrs in Erlangen das Ergebnis von Pendlerbewegungen ist.

Nahezu drei Viertel der Arbeitsplätze in Erlangen werden nicht von in Erlangen Wohnenden besetzt, sondern von Menschen aus den umliegenden Gemeinden. Diese pendeln täglich morgens in die Stadt hinein und abends wieder heraus.

Aufkommensschwerpunkte bilden die umliegenden Städte Herzogenaurach, Forchheim, Nürnberg und Fürth. Die Einpendlerströme konzentrieren sich auf den Hauptverkehrsstraßen. In Nord-Süd-Richtung nutzen zahlreiche Pendler auch den Schienennahverkehr. Die starke Auslastung dieser Achsen insbesondere während der morgendlichen und abendlichen Spitzenstunden bildet hierfür den täglichen Beweis.  

Im Straßennetz sind die Kapazitäten des Erlanger Straßennetzes insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten an vielen Stellen bereits weitestgehend ausgelastet: Die Autos stehen im Stau oder kommen nur stockend voran.

Der Verkehrsentwicklungsplan wird untersuchen, welche Maßnahmen nötig sind, um die Kfz-Belastung zu reduzieren und die verbleibenden Verkehre besser für Mensch und Umwelt abwickeln zu können.

Letzte Aktualisierung: 02.10.2017

 

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